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Flamme des Friedens brennt im Polizeipräsidium

(Münster) Am vergangen Sonntag haben Pfadfinder der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) des Diözesanverbandes Münster das Friedenslicht an Polizisten der Wache Moltkestraße übergeben. Mit der Übergabe des Lichtes soll die Vernetzung insbesondere auch mit den Menschen betont werden, die sich tagtäglich für den Frieden im Stadtgebiet einsetzen.

In einer bistumsweiten Aussendungsfeier am dritten Advent haben die Gievenbecker Pfadfinder des Stammes St. Michael das Friedenslicht von Weihbischof Hegge in Empfang genommen. Gemeinsam mit Nikolas Kamenz, dem Diözesanvorsitzenden der DPSG in Münster, übergeben sie die Flamme an Einrichtungen im Bistum.

Insbesondere bei Institutionen, die sich für ein friedliches Miteinander und die Sicherheit der Bevölkerung einsetzen, ist die kleine Flamme ein wertvolles Zeichen. Für die Polizei nahmen Polizeipräsident Kuhlisch und der diensthabende Dienstgruppenleiter der Wache, Polizeihauptkommissar Robert Schimmelmann-Rummel, das Licht entgegen. Das Zeichen des Friedens wird die Beamten über die Weihnachtsfeiertage begleiten und sie an ihre wertvolle Aufgabe erinnern.

Auch in der Leitstelle der Feuerwehr wurde das Friedenslicht von Benno Fritzen und den diensthabenden Feuerwehrmännern in Empfang genommen. Insbesondere hier wurde die Bedeutung der Flamme gewürdigt und ebenso mit tiefem Respekt betrachtet. „Wir freuen uns, dass wir solch ein Zeichen setzen dürfen“, erklärt Kamenz „gerade auch in den Institutionen, die unsere Sicherheit gewährleisten, ist der Friedensgedanke präsent und besonders wichtig für das alltägliche Leben in unserer Stadt.“

„Daumen hoch“ für den Frieden

Ein Klassiker und doch jedes Mal ein besonderes Fest: Zum 18. Mal fand am vergangenen Sonntag die Aussendungsfeier des Friedenslichtes im Dom zu Münster statt.

Viele Pfadfinderinnen und Pfadfinder waren gekommen, um die kleine Flamme im Gottesdienst von Weihbischof Christoph Hegge und Pfarrer Martin Mustroph zu empfangen. Schnell war klar, dass es eine besondere Feier ist: „Ein Licht zieht uns alle heute Abend an“, eröffnete Weihbischof Hegge die Aussendungsfeier „so voll ist der Dom selten.“ Recht hatte er: Mit rund 2.500 Leuten war die Kirche gut gefüllt. Viele sind gekommen, um das Friedenslicht für die eigene Gemeinde abzuholen.

Unter dem Motto „Frieden? Gefällt mir!“ wurde der Gottesdienst gefeiert. Und wenn einem etwas gefällt, setzt man sich dafür ein. Leitfragen wie „Hast du schon einmal jemandem bei den Hausaufgaben geholfen?“ oder „Hast du dich schon mal für jemanden eingesetzt, der Hilfe benötigte?“ wurden gestellt. Mit Handzeichen konnten die Anwesenden den Selbsttest machen und schauen, wofür sie sich in der Vergangenheit eingesetzt haben.

Deutlich sollte ebenfalls das Netz werden, welches uns als Menschen – insbesondere durch das Friedenslicht – verbindet. „Verlasst die Welt ein bisschen besser als ihr sie vorgefunden hat“, zitierte Elisabeth Frenke, Diözesankuratin der Pfadfinderinnen Sankt Georg (PSG), unseren Begründer der Pfadfinder-Bewegung Baden-Powell und lädt dazu ein, das Netz des Friedenslichtes zu nutzen, um Barrieren abzubauen und Freundschaften zu schließen.

Als die Delegation der Münsteraner das Friedenslicht durch die Dunkelheit in die Kirche trugt, wurde es sehr still. Weihbischof Hegge verteilte das Licht an die Pfadfinderinnen und Pfadfinder, die alle mit ihren Laternen gekommen waren. Mit der Weitergabe der Flamme durch Weihbischof Hegge und Pfarrer Martin Mustroph an die Gemeinde verwandelte sich der Dom nach und nach in ein stimmungsvolles Lichtermeer. „Wir haben die Hoffnung, dass das Licht die Welt hell macht“, erklärte unser Diözesankurat Andreas Naumann-Hinz und lud dazu ein, das Licht in die Gemeinden und Institutionen weiterzugeben.

In diesem Jahr haben wir auch einige Ehrengäste empfangen: Dr. Thomas Sternberg, Vorsitzender des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, und Ratsherr Richard-Michael Halberstadt sind gekommen, um das das Licht zu empfangen. Auch Dominik Naab, Bundesvorsitzer der DPSG, sowie Ylva Pössinger, Bundesvorsitzende der PSG, waren zu Gast.

Wir freuen uns auf eure Bilder und Gedanken unter den Hashtags #friedenslicht #muenster in den sozialen Medien – lasst uns auch im Internet die Botschaft des Friedens und den Weg des Lichtes verbreiten.

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Weihbischof Dr. Christoph Hegge und Pfarrer Martin Mustroph verteilen gemeinsam mit den Friedenslicht-Kindern Xaver und Miriam das Licht. (Bild: Christian Schnaubelt | DPSG DV Münster)

Frieden verbindet – lokal, im Web & in den sozialen Netzwerken

Wir möchten alle Pfadfinder/innen-Gruppen im Bistum Münster einladen, unter den Hashtags #friedenslicht und #muenster Bilder und Berichte von den Friedenslichtverteilungen vor Ort in Facebook, Twitter und Instagram zu posten oder auf https://www.facebook.com/Friedenslicht.Betlehem.Muenster hochzuladen.

Weitere Informationen und alle Aussendungsorte zur Friedenslichtaktion 2016 gibt es auf www.friedenslicht.de und darüber hinaus in den sozialen Netzwerken bei

Facebook www.facebook.com/friedenslicht.aus.betlehem,
Twitter
www.twitter.com/friedenslicht
und Instagram
www.instagram.com/friedenslicht/

unter dem Hashtag #friedenslicht.

Frieden? Gefällt mir!

Die 18. Aussendungsfeier des Friedenslicht aus Betlehem im Bistum Münster findet am Sonntag, 11. Dezember 2016 um 17:00 Uhr im St. Paulus-Dom in Münster statt. Alle Pfadfinderinnen und Pfadfinder von DPSG, PSG und VCP sind herzlich dazu eingeladen.

Der ökumenische Gottesdienst steht in diesem Jahr unter dem bundesweiten Motto:
„Frieden: Gefällt mir – ein Netz verbindet alle Menschen guten Willens“.

Bei der diesjährigen Friedenslichtaktion sollen der Austausch und die Vernetzung aller Friedenspfadfinderinnen und Friedenspfadfinder über das Internet sowie die Sozialen Netzwerke im Mittelunkt stehen. Denn das Netz verbindet „alle Menschen guten Willens“ und kann dazu beitragen, die Idee des Friedenslichtes – „ein Europa in Frieden“ – zu verbreiten.

Wir laden daher alle Pfadfinderinnen und Pfadfinder in Deutschland dazu ein, das Netz dafür zu nutzen, um Grenzen und Barrieren zwischen Menschen abzubauen, Freundschaften zu schließen und sich dafür einzusetzen, „die Welt ein wenig besser zu hinterlassen, als wir sie vorgefunden haben.“ (Pfadfindergründer Lord Robert Baden-Powell).

Wer nicht dabei sein kann, hat die Möglichkeit den Gottesdienst im Livestream auf www.friedenslicht-muenster.de zu verfolgen.

Keine freie Fahrt in DB-Zügen möglich

Liebe Pfadfinderinnen und Pfadfinder in NRW,

leider müssen wir euch hiermit mitteilen, dass es am 11. Dezember keine freie Fahrt in den NRW-Zügen zur Friedenslichtaktion 2016 geben wird.

Der Pfadfinderring rdp NRW hatte bereits im August 2016 Kontakt mit der Deutschen Bahn aufgenommen und angefragt, ob – wie vor zwei Jahren – wieder die Möglichkeit zur freien Fahrt mit den Friedenslicht in NRW bestehen würde?

Die DB hat unsere Anfrage an den Zusammenschluss aller Bahn- und ÖPNV – Betriebe in NRW (KCM) weitergeleitet. Diese Anfrage wurde leider von der „LAG Tarif und Vertrieb“ mit dem Hinweis „auf die defizitäre Situation des ÖPNV“ abgelehnt.

Wie uns die Regionalleitung NRW der Deutschen Bahn mitteilte, lassen die landesweiten Vereinbarungen leider nicht zu, dass uns die Deutsche Bahn – wie vor drei Jahren – alleine unterstützt. Daher wird es in diesem Jahr keine freie Fahrt geben können.

Wir bedauern, euch heute keine positive Nachricht übermitteln zu können, werden aber im nächsten Jahr einen neuen Anlauf zur Friedenslichtaktion 2017 (Ankunft des Friedenslichtes in NRW ist übrigens am 10. Dezember 2017) starten.

Im Auftrag des Vorstands des rdp NRW
Jens Lübbe (Geschäftsführer)
Christian Schnaubelt (Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)

Quelle: Pfadfinden in NRW – rdp NRW