Bericht und Fotos 2015

Friedenslicht schenkt Menschen auf der Flucht Hoffnung
Georgspfadfinder geleiteten die Flamme am 3. Advent von Wien nach Münster

(Münster) Zum 17. Mal richteten die Pfadfinderinnen und Pfadfinder die
Aktion „Friedenslicht aus Betlehem“, die größte Friedensaktion in NRW,
aus. Am 3. Advent wurde das Licht von einer Delegation der Deutschen
Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), der Pfadfinderinnenschaft Sankt
Georg (PSG) und des ev. Pfadfinderverbandes Verband Christlicher
Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) nach Münster gebracht. In der
bistumsweiten Aussendungsfeier am Sonntag, den 13. Dezember
empfingen rund 1300 Pfadfinderinnen und Pfadfinder unter dem Motto
„Hoffnung schenken, Frieden finden“ das Licht aus der Geburtsgrotte Jesu
Christi.

Das ORF-Friedenslichtkind Niklas Dumhart entzündete das Licht am 24.
November in der Geburtsgrotte Jesu Christi in Betlehem / Palästina. Vom
Österreichischen Rundfunk (ORF) nach Wien gebracht, wurde es am 12. Dezember
an Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus 20 Ländern weitergereicht. Eine
Münsteraner Delegation war am 10. Dezember nach Wien aufgebrochen und brachte das
Licht mit dem Nachtzug in das Münsterland.

Am 3. Adventssonntag fand die 17. Aussendungsfeier des
Friedenslichtes im Dom zu Münster statt. Weibischof Stefan Zekorn hat den
Gottesdienst mit Unterstützung von Superintendentin Maike Friedrich
zelebriert. Mit Motto „Hoffnung schenken, Frieden finden“ widmete sich die
Aussendungsfeier inhaltlich der Gastfreundschaft und setzte mit dem Licht ein
Zeichen für Menschen auf der Flucht. So waren Flüchtlinge ganz besonders
eingeladen, den Gottesdienst zu besuchen und ihn mit der kleinen Flamme des
Friedens zu verlassen.

In den folgenden Tagen und Wochen wurde das Licht von den kath.
Pfadfinderverbänden DPSG und PSG in den Gemeinden und Einrichtungen des
Münsterlandes verteilt und an alle „Menschen guten Willens“ weitergegeben. „In
dieser Zeit, wo Frieden keine Selbstverständlichkeit mehr ist, kann diese Flamme
in beschaulicher Atmosphäre eine ganz besondere Bedeutung bekommen und
den Menschen ein Stück weit Hoffnung schenken“, resümierten Andreas Hinz, Diözesankurat der DPSG, PSG-Diözesankuratin Elisabeth Frenke und Bjarne
Thorwesten vom VCP Münster die Friedenslicht Aktion.